13.07.2012, 18:00
Ab in die Verlängerung:
Sonne satt und fast eine Garantie auf gutes Wetter – kein
Wunder, dass Spanien und Italien zu den beliebtesten
Reisezielen der Deutschen gehören. Doch Sommerurlaub
bedeutet für die meisten Menschen nur zwei bis drei Wochen
Erholung und dann beginnt der Alltag wieder. Wer allerdings
einen Garten oder einen Balkon hat, kann seine Urlaubs-
gefühle nach der Heimkehr noch gut in den Alltag
hinüberretten – oder muss gar nicht erst wegfahren, um sich wie im Urlaub zu fühlen. Wohnzimmer mit Sonnenschein Im Sommer zeigen sich die Vorteile einer Terrasse besonders
deutlich: Die Möbel stehen sicher und stabil auf einer
sauberen, ebenen Fläche und auch fürs Rasenmähen
müssen die Stühle nicht umgestellt werden. Die Terrasse ist gewissermaßen eine Art Wohnzimmer im Grünen, idealerweise
direkt am Haus, so dass der Weg zur Küche nicht weit ist.
Wenn die Terrasse noch ein festes oder bewegliches Dach
hat, bietet sie sowohl vor zu viel Sonne als auch vor Regen
einen guten Schutz. Licht im Garten und an der Terrasse, das
einzelne Pflanzen hervorhebt, macht es möglich, auch noch
bis weit in die Nacht hinein draußen sitzen zu können,
um die Sommerabende im Freien ausgiebig zu genießen. Gute Planung lohnt sich Wer eine Terrasse plant, kann jetzt im Sommer beim Besuch einer Gartenschau oder bei Freunden Inspirationen sammeln. Für die endgültige Planung und individuelle Umsetzung lohnt es sich, die Erfahrung der Experten aus dem Garten- und Landschaftsbau zu nutzen, um später Enttäuschungen und Probleme zu vermeiden. Wie bei gepflasterten Wegen ist zum Beispiel bei einer Terrasse ein stabiler Unterbau wichtig, damit keine Steine oder Platten absacken. Landschaftsgärtner kennen sich auch mit den Feinheiten des Terrassenbaus aus, denn es muss auch auf ein bestimmtes Gefälle für einen guten Wasserabfluss und auf einen rutschsicheren Bodenbelag geachtet werden. Die Landschaftsgärtner sind auch die richtigen Ansprechpartner, wenn eine automatische Bewässerung geplant ist oder Licht für besondere Effekte im Garten sorgen soll. Kein Garten ohne Rosen! Rosen gehören zum Sommer unbedingt dazu. Wohl keine andere Pflanze wird in Liedern, Gedichten und Geschichten so häufig erwähnt wie die Rose. Mit ihrer Schönheit, ihrem Duft und ihrer romantischen Ausstrahlung wurde sie zu einem Symbol für die Liebe. Das Sortiment reicht von der kleinen bodendeckenden Rose, die auch in einem Topf wachsen kann, über Beet- und Strauchrosen bis hin zu Rosenstämmchen und Kletterrosen. Manche Rosen sind auch im Herbst ein Blickfang, denn sie bilden leuchtend rote Hagebutten. Rosenstämmchen wirken besonders romantisch und sind ideal für den Sommer auf der Terrasse. Sie können in einen großen Kübel gepflanzt werden und bringen Farbe und oft auch zarten Duft auf die Terrasse. Weil Rosen Tiefwurzler sind, ist es wichtig, dass das Gefäß relativ hoch ist, um den Wurzeln möglichst viel Raum zu bieten. Farbe sofort Auch viele andere Gehölze und Stauden eignen sich für die Verschönerung der Terrasse, wenn die Gefäße, in die sie gepflanzt werden, groß genug sind. Man kann im Sommer blühende Pflanzen im Topf kaufen, zum Beispiel Stauden wie Rittersporn oder Salbei. Sie bringen sofort Farbe auf die Terrasse und können, wenn sie verblüht sind, in den Garten gepflanzt werden. Auch bei Gehölzen ist die Auswahl schöner Sorten für den Terrassengarten groß. So bringen zum Beispiel Garteneibisch, Clematis oder Heide Farbe auf die Terrasse. Viele Obstgehölze eignen sich ebenfalls für die Pflanzung in Gefäßen, die sogenannten Säulenobstbäume beispielsweise werden je nach Sorte etwa mannshoch und bleiben sehr schlank. Sie benötigen deshalb nur wenig Platz und sind ideal für kleine Gärten oder für den mobilen Garten. So mit Gehölzen und Stauden bereichert, wird die Terrasse schnell zum schönsten und erholsamsten Urlaubsziel in der warmen Jahreszeit, das außerdem ganz schnell erreichbar ist. BGL/PdM

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