14.03.2012, 13:52
Hurra, der Lenz ist da!
Jetzt den Garten fit machen (lassen)

Es ist nicht mehr ganz so dunkel, wenn morgens der Wecker
klingelt – die Zeichen stehen auf Frühling. Endlich! Statt
Schneeräumergetöse erklingt wieder zartes Vogelgezwitscher
und auch die ersten Blüten im Garten strecken munter ihre
Köpfe hervor. Bei den meisten Menschen steigt jetzt die
Unternehmungslust – das beweist auch der Frühjahrsputz,
der sich bis ins 21. Jahrhundert gerettet hat. Die Sitte
stammt noch aus den Zeiten, als das Haus mit offenem
Feuer und Kohleöfen geheizt wurde, die eine dicke Ruß-
schicht auf den Möbeln hinterließen. Sobald es wärmer
wurde und nicht mehr geheizt werden brauchte, hieß es
gründlich schrubben und wienern. Wirklich nötig ist solcher
häusliche Frühjahrsputz in Zeiten der Zentralheizung also
eigentlich nicht mehr. Ganz anders sieht das aber im Garten
aus! Denn dort ist das Großreinemachen zu Saisonbeginn
der Garant für ein blühendes Paradies im Sommer. Mehr
noch: Vernachlässigung rächt der Garten jetzt ganz
besonders. Ohne die richtige Pflege herrscht bald entweder
Dschungelwuchs oder Wüstenei. Hecken, Sträucher, Bäume,
Ziergräser und Rosen brauchen noch vor dem Austrieb einen
Rückschnitt, damit sie üppig blühen bzw. kräftig und aufrecht wachsen. Auch Prachtstauden
haben ihre Ansprüche, sollen sie sich bald wieder von ihrer besten Seite zeigen.
Die Frühjahrsdüngung – richtig dosiert und zur rechten Zeit ausgebracht – sorgt für einen
guten Start ins Jahr. Kurzum: Im Frühling gibt es im Garten viel zu tun!



Vorbereitungen für den Gartensommer

Trotzdem, vielen Gartenbesitzern fehlt die Zeit oder das Know-how für die
Frühjahrskur des Gartens. Hilfe bieten Landschaftsgärtner, die mit ihrem
Fachwissen, ihrem Einsatz und ihren Maschinen den Garten auf Hochglanz
bringen! Ihre Expertise ist vor allem für größere Arbeiten gefragt, wie den
Kronenschnitt, das Fällen eines Baumes oder die Ausbesserung des
Wegepflasters, auf dem der Winter seine Spuren hinterlassen hat. Die Fachleute
pflegen den Garten mit Liebe zum Detail und pflanzen noch rechtzeitig neue
Schönheiten in die frühlingsfrische Erde, um Lücken in Rabatten und Beeten zu
füllen. Eine ihrer Aufgaben ist im Frühjahr auch die Rasenpflege. Durch Lüften
oder Vertikutieren lassen sich Unkräuter, Moos und Rasenfilz entfernen. Dadurch
wird der Boden besser mit Sauerstoff versorgt und die neu wachsenden Wurzeln
schaffen die Voraussetzungen für einen dichten grünen Rasen. Auch die
Reinigung von Teich oder Wasserbecken sowie Steinbelägen und Natursteinen
gehört zum Frühjahrsputz im Garten. Wenn Lieblingspflanzen nicht so recht
wachsen wollen, kann auch eine Bodenverbesserung angebracht sein:
Landschaftsgärtner wissen, wie sie schwere Böden lockern und damit ihre
Wasserdurchlässigkeit verbessern oder extrem sandige Böden wüchsiger machen
können. Mit Blick auf trockene Sommertage entscheiden sich viele Gartenbesitzer
jetzt auch für eine automatische Bewässerung: Das entspannt! Die Fachleute
installieren sie so, dass sie sich fast unsichtbar in den Garten fügt und doch eine
wassersparende Versorgung der Pflanzen sichergestellt ist. Während der
Landschaftsgärtner den Garten auf Vordermann bringt, gibt es auch für die
Gartenbesitzer genug zu tun, um den Sommer vorzubereiten: Jetzt gilt es, den
Winterschutz zu entfernen, Nistkästen aufzuhängen, die Gartengeräte flott zu
machen (wann war der Rasenmäher zuletzt zur Inspektion?), die Terrassenmöbel
aus der Garage zu räumen und die eine und andere Kübelpflanze umzutopfen.

Gut für den Geldbeutel

Wenn das Leben dann in einigen Wochen wieder vor allem draußen stattfindet,
süße Düfte über die Terrasse wehen, prächtige Blüten aus den Rabatten leuchten,
grüne Blätter an kräftigen Ästen rascheln, Libellen über den glitzernden Teich jagen
und die Kinder über den dichten Rasen tollen, stellt sich heraus: Eine
fachmännische Gartenpflege zeigt Wirkung! Urlaubsparadies, Erholung, Ruhe und
Idylle – all das liegt direkt hinter dem Haus. Übrigens gelten Gartenarbeiten aus
Profihand auch bei der Steuererklärung als werterhaltende Maßnahme: Sie lassen
sich nämlich als so genannte haushaltsnahe Dienstleistungen steuerlich absetzen.
Also nicht vergessen und zur Gartenfreude auch noch Geld sparen!

BGL


[« zurück]